• Kreditderivate

    Die negative Basis unter Gewissheit eines Kreditereignisses

    Die negative Basis ist eine Kennzahl, welche den erwarteten Überschuss-Return eines Anleiheinvestments über eine Referenzrate misst, und zwar nach Absicherung des Kreditrisikos mittels Credit Default Swaps (CDS). Unglücklicherweise ist diese Kennzahl nur implizit als Nullstelle einer im Allgemeinen nicht-trivialen, fallenden Funktion definiert. Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Herleitung von geschlossenen Approximationsformeln für die negative Basis, zumindest in speziellen Situationen. Unter der Annahme, dass ein Kreditereignis vor Laufzeitende der Anleihe sicher ist, kann eine sehr einfache Formel gerechtfertigt werden. Für die (unbedingte) negative Basis kann man daraus mittels einer kleinen Erweiterung eine nützliche Approximationsformel gewinnen. Die Verfügbarkeit solcher geschlossenen Formeln erlaubt es, qualitative Eigenschaften der negativen Basis zu untersuchen, zum Beispiel deren Sensitivität bezüglich der unterstellten Verwertungsquote oder des Verhältnisses zwischen Anleihe- und CDS-Preis.

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  • Kreditderivate

    Ein empirischer Nachweis für die Existenz einer zeitlich stabilen negativen Basis

    Wir beschreiben eine Analyse, welche basierend auf historischen Preisdaten der Assets in einem negativen Basis Fonds die Existenz und die zeitliche Stabilität der negativen Basis als Ertragsquelle untermauert. Im Wesentlichen basiert die Analyse auf der Berechnung einer Korrelation zwischen primären Assets und Absicherungs-Assets, welche auf einem xls-Sheet ohne Weiteres durchgeführt werden kann.

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  • Kreditderivate

    Bewertung von Index CDS Optionen: eine Übersicht

    Dies ist eine Übersicht über Methoden zur Bewertung von Index CDS Optionen. Es wird aufgezeigt, warum dieses Bewertungsproblem extrem schwierig ist, und die sehr starken Annahmen, auf welchen übliche Bewertungsformeln basieren, werden aufgezeigt.

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  • Kreditderivate

    Negative Basis bei vorzeitig kündbaren Anleihen

    Die negative Basis ist eine annualisierte Return-Kennziffer. Vereinfacht gesprochen bezeichnet die negative Basis den Teil einer Anleihe-Yield, welcher nach Subtraktion eines „risikofreien“ Referenzzinssatzes und nach Subtraktion eines Spreads, welcher den Kosten für eine Elimination des Kreditrisikos mittels CDS-Hedge Rechnung trägt, noch übrig bleibt. Für vorzeitig kündbare Anleihen ist eine mathematisch handfeste Definition der negativen Basis besonders diffizil, weil die resultierenden Cashflows von zukünftigen Entscheidungen des Emittenten abhängen und damit zufällig sind. Wir schlagen dennoch eine solche Definition basierend auf einem speziellen Intensitätsmodell vor. Zudem wird anhand eines Beispiels demonstriert, dass die resultierende negative Basis kleiner ist, als diejenige, welche man mittels herkömmlichen Methoden unter Annahme eines bekannten Kündigungstermins der Anleihe berechnen würde. Dies ist eine wünschenswerte Eigenschaft, weil die Elimination des Kreditrisikos der Anleihe über einen CDS-Hedge unter Unwissenheit der zukünftigen Zahlungsströme notwendig teurer ist als unter der Annahme bekannter Cashflows, was die negative Basis mindern sollte.  

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  • Kreditderivate

    Wie misst man eine negative Basis?

    Neuveröffentlichung des ersten XAIA-Institutsartikels!

    Den Erwerb einer Anleihe mit gleichzeitigem Abschluss einer zugehörigen Kreditausfallversicherung bezeichnet man als Basisposition. Salopp formuliert spricht man von einer negativen Basis, wenn die Anleihe mehr Ertrag einbringt als die Versicherung kostet. Aus mathematischer Sicht gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten die negative Basis zu definieren, welche auf den ersten Blick alle sinnvoll erscheinen. Der vorliegende Artikel stellt verschiedene Definitionen vor und diskutiert deren Stärken und Schwächen. 

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