• Kreditderivate

    Wie misst man eine negative Basis?

    Neuveröffentlichung des ersten XAIA-Institutsartikels!

    Den Erwerb einer Anleihe mit gleichzeitigem Abschluss einer zugehörigen Kreditausfallversicherung bezeichnet man als Basisposition. Salopp formuliert spricht man von einer negativen Basis, wenn die Anleihe mehr Ertrag einbringt als die Versicherung kostet. Aus mathematischer Sicht gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten die negative Basis zu definieren, welche auf den ersten Blick alle sinnvoll erscheinen. Der vorliegende Artikel stellt verschiedene Definitionen vor und diskutiert deren Stärken und Schwächen. 

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  • Kreditderivate

    Absicherung vorzeitig kündbarer Anleihen mittels CDS

    Die Zahlungsströme einer vorzeitig kündbaren Anleihe hängen davon ab, wann der Emittent von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht, und sind folglich aus heutiger Sicht noch unbekannt. Folglich birgt die Absicherung des Kreditrisikos aus der Anleihe mittels laufzeitidentischem Credit Default Swap (CDS) das Risiko, dass der CDS im Falle einer vorzeitigen Kündigung der Anleihe nicht nur seinen Sinn als Absicherung, sondern auch massiv an Wert verliert. Eine praktische Lösung kann darin bestehen, dass man die Absicherung mittels CDS auf unterschiedliche Laufzeiten verteilt, welche die möglichen Kündigungszeitpunkte gut abdecken. Der vorliegende Artikel beschreibt wie diese Verteilung des CDS-Hedges auf unterschiedliche Laufzeiten erreicht werden könnte, basierend auf marktimpliziten Wahrscheinlichkeiten, dass der Anleihe-Emittent sein Kündigungsrecht wahrnimmt.

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  • Kreditderivate

    Über einige Feinheiten bezüglich der negativen Basis

    Wir stellen einige Schwierigkeiten und Fallstricke zusammen, welche bei der akkuraten Messung der negativen Basis in der Praxis auftreten. Diese sind: Das Problem mit den kurzen Restlaufzeiten, die Schwierigkeit der Wahl des angemessenen Absicherungsverhältnisses in der Z-Spread Methode, und der Effekt der standardisierten, vierteljährlichen CDS-Couponzahlungsweise.

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  • Kreditderivate

    Recovery Swaps in der Praxis

    Für gewöhnliche CDS hängt die Höhe der Versicherungszahlung von der Verwertungsquote ab, welche im Auktionsprozess im Anschluss an ein Kreditereignis stattfindet. Dies bedingt eine Ungewissheit über die Höhe der Zahlung. In einigen Fällen, zum Beispiel wenn ein Kreditereignis sehr wahrscheinlich wird, entsteht im Markt große Nachfrage nach einem Produkt, welches diese Unsicherheit eliminiert. Recovery Swaps gehören in diese Produktklasse. Der vorliegende Artikel gibt eine kurze Einführung in die Funktionsweise von Recovery Swaps und ähnlichen Produkten und diskutiert zusätzlich deren Kapitalbindungsaufwand in der Praxis.

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  • Kreditderivate

    Bewertung von single-name CDS Optionen: ein Überblick

    Die marktüblichen Formeln zur Bewertung von single-name CDS Optionen werden zusammengetragen und deren Herleitungen erläutert. Es wird zudem diskutiert wie diese Formeln angepasst werden müssen, um der heute gängigen Marktpraxis von CDS-Verträgen, welche in Upfront quotiert werden, zu entsprechen.

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