• Aktienderivative

    Über die gemeinsame Berücksichtigung von "jump-to-default"- und "mark-to-market"-Risiko

    Wenn man eine Position aufbaut, welche „long credit“ ist, dann gibt es immer zwei Risikoquellen. Zum einen ist da das fundamentale „Jump-to-default“-Risiko (JTD), welches für einen hold-to-maturity Investor entscheidend ist. Zum anderen unterliegt die Position einem „Mark-to market“-Risiko (MTM) durch die täglichen Schwankungen der Credit Spreads. Will man solche eine Position durch eine „short equity“-Position absichern, dann müssen beide Risikoquellen berücksichtigt werden. Die Gesamtposition sollte im Idealfall JTD-neutral sein, d.h. zumindest im verwendeten Modell keinem Ausfallrisiko unterliegen, und MTM-neutral, d.h. nur minimalen täglichen Schwankungen unterliegen. Verwendet man für den Hedge eine Put-Position, so bietet die richtige Wahl des Ausübungspreises genug Freiheit, um beide Risiken gleichermaßen auszubalancieren. Dasselbe gilt im Allgemeinen nicht für einen Hedge mittels einem reinen Equity Forward.

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