• Abhängigkeit und Risikomanagement

    Portfolio-Selektion basierend auf Graphentheorie: Hat Herr Markowitz seine Finger im Spiel?

    Einige empirische Studien deuten an, dass die Berechnung gewisser Graphenstrukturen von (hoch-dimensionalen) historischen Korrelationsmatrizen für die Portfolio-Selektion hilfreich sein kann. Insbesondere findet man die wiederkehrende Beobachtung, dass die Portfoliogewichtung im Minimum-Varianz-Portfolio (MVP) der klassischen Markowitz-Theorie mittels Zentralitätsmaßen aus solchen Graphenstrukturen abgeleitet werden kann. Der vorliegende Artikel vergleicht beide Ansätze aus einer rein algebraischen Perspektive. Es wird aufgezeigt, dass dieser heuristische Zusammenhang zwischen Graphen-Zentralität und MVP-Gewichtung nicht inner-mathematischer Natur ist, zumindest nicht auffällig stark. Das bedeutet, dass die empirisch gefundenen Zusammenhänge zwischen beiden Methoden ganz wesentlich von den zugrunde liegenden Daten abhängen. Wiederkehrende empirische Belege für einen starken Zusammenhang sind folglich nicht das erwartete Ergebnis einer heuristischen Ähnlichkeit beider Methoden, sondern deuten vielmehr auf eine spezielle Struktur hin, welche Finanzreturn-Zeitreihen gemeinhin aufzuweisen scheinen.

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  • Kreditderivate

    Die negative Basis unter Gewissheit eines Kreditereignisses

    Die negative Basis ist eine Kennzahl, welche den erwarteten Überschuss-Return eines Anleiheinvestments über eine Referenzrate misst, und zwar nach Absicherung des Kreditrisikos mittels Credit Default Swaps (CDS). Unglücklicherweise ist diese Kennzahl nur implizit als Nullstelle einer im Allgemeinen nicht-trivialen, fallenden Funktion definiert. Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Herleitung von geschlossenen Approximationsformeln für die negative Basis, zumindest in speziellen Situationen. Unter der Annahme, dass ein Kreditereignis vor Laufzeitende der Anleihe sicher ist, kann eine sehr einfache Formel gerechtfertigt werden. Für die (unbedingte) negative Basis kann man daraus mittels einer kleinen Erweiterung eine nützliche Approximationsformel gewinnen. Die Verfügbarkeit solcher geschlossenen Formeln erlaubt es, qualitative Eigenschaften der negativen Basis zu untersuchen, zum Beispiel deren Sensitivität bezüglich der unterstellten Verwertungsquote oder des Verhältnisses zwischen Anleihe- und CDS-Preis.

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  • Newsletter

    Coolidge

    Wir wollen diesen Newsletter entgegen sonstiger Gewohnheit dieses Mal mit einem positiven Statement eröffnen: „Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst.“ Die US Administration ist gerade dabei, eine Spirale protektionistischer Maßnahmen loszutreten, die Steuerreform in den USA bedingt v. a. Aktienrückkäufe und nicht zwingend Investitionen und es gibt keine Zweifel mehr, dass die Fed in ihren lange angekündigten Zinserhöhungszyklus eintritt. Zusätzlich schwächt der Ausgang der italienischen Wahlen die EU, die britische Regierung versteht allmählich die Tragweite der Brexit-Entscheidung und der „Flash Crash“ Ende Januar hat uns vor Augen geführt, wie der Mechanismus der nächsten Krise an den Finanzmärkten ablaufen wird. Eigentlich alles gut, außer das eigene Wohlbefinden hängt von einer positiven Entwicklung der Aktienmärkte ab. Credits haben sich indes noch gut gehalten, weshalb eine zentrale Frage dieses Newsletter die nach möglichen Übertragungseffekten sein wird. Und es steht außer Frage, die entscheidenden Impulse werden auch während der nächsten Monate aus Washington kommen. Wir hoffen indes, dass POTUS nicht twittert: “I'm not a cool guy anymore…”, um weitere – vermeintlich die USA stärkende – Änderungen der globalen Wirtschaftsordnung zu verkünden.

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  • Unternehmens­bewertung

    EU HY Credit Ausblick für 2018

    Marktausblick von Lucror Analytics.

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  • Kreditderivate

    Ein empirischer Nachweis für die Existenz einer zeitlich stabilen negativen Basis

    Wir beschreiben eine Analyse, welche basierend auf historischen Preisdaten der Assets in einem negativen Basis Fonds die Existenz und die zeitliche Stabilität der negativen Basis als Ertragsquelle untermauert. Im Wesentlichen basiert die Analyse auf der Berechnung einer Korrelation zwischen primären Assets und Absicherungs-Assets, welche auf einem xls-Sheet ohne Weiteres durchgeführt werden kann.

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