• Unternehmens­bewertung

    Typische Fehler in der Unternehmensbewertung

    Auch dem geübtesten Finanzanalysten oder Investor unterlaufen Fehler, denn, wie Einstein sagte, „anyone who has never made a mistake has never tried anything new“. Gemeint sind damit nicht die Defizite, die sich aus dem Unvermögen des Bewerters ergeben, zukünftige und damit unsichere Parameter wie Umsätze, Kosten, Dividenden oder Cashflows korrekt zu prognostizieren. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar und die Unterstellung eines homo oeconomicus bildet nur einen Teil der Wirklichkeit ab.

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    Rawhide

    Was wirklich am Ende des Ritts wartet, ist unserer Meinung nach sehr viel weniger klar als es die Mehrheit der Markteilnehmer aktuell sieht. Liest man die 2013er Ausblickspublikationen, scheint bezüglich der mittelfristigen Entwicklung der Märkte weitgehend Konsens zu bestehen. Die akute Gefahr eines Auseinanderbrechens der Eurozone ist spätestens durch das unorthodoxe Eingreifen der EZB abgewendet worden. Wenngleich die fundamentale Situation in Europa alles andere als rosig erscheint, gehen die meisten Analysten davon aus, dass die Markttechnik überwiegen wird und angesichts der exorbitanten Liquiditätssituation in einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld riskante Assetklassen weiterhin als „the place to be“ gesehen werden. Sogar das Risiko einer „financial repression“ als ein eleganter Ausweg aus der Schuldenkrise führt dazu, dass gerade die Kreditmärkte und alternative Assetklassen profitieren. Obwohl wir durchaus die Meinung vertreten, dass die Eurozone länger Bestand haben wird als es aktuell möglich erscheinen mag, kommen wir zu anderen Schlussfolgerungen - was im Folgenden zu belegen versucht wird. Hierbei kommen wir nicht umher, einen kleinen Umweg über Griechenland zu machen.

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  • Aktienderivative

    Die gemeinsame Modellierung von Eigen- und Fremdkapital: eine Einführung

    Um relative Bewertungsunterschiede zwischen Anleihen und Aktienoptionen desselben Unternehmens zu entdecken, benötigt man ein mathematisches Modell, in dessen Rahmen beide Finanzinstrumente bewertet werden können. Diese sogenannten Credit-Equity-Modelle gehen typischerweise über den Rahmen der klassischen Finanzmarktmodelle, wie sie in etwa im Rahmen einer Standard-Finanzmathematikvorlesung an der Universität behandelt werden, hinaus. Der vorliegende Artikel gibt eine kleine Einsicht in die Grundmechanismen solcher Modelle und diskutiert mathematische Schwierigkeiten, die dabei auftreten können.

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  • Aktienderivative

    Die konsistente Modellierung diskreter Dividenden

    Wenn Dividenden ausgeschüttet werden, weisen Aktienkurse in der Realität Sprünge nach unten auf, welche in den meisten mathematischen Modellen vernachlässigt werden. Manchmal ist es aber notwendig solche Effekte explizit zu berücksichtigen. Der vorliegende Artikel beschreibt ein generisches Bauprinzip hierfür. Außerdem wird dieses demonstriert anhand eines Credit-Equity Modells.  

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  • Kreditderivate

    Die Bewertung von CDS, wenn Collateral gestellt wird

    Eine Konsequenz der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten ist die flächendeckende Einführung von Collateral Management in sämtlichen Derivaten, um das Counterparty Risiko zu minimieren. Je nachdem, wie das gestellte Collateral verzinst werden muss, kann die Bewertung eines Derivates entscheidend beeinflusst werden. Der vorliegende Artikel beschreibt, warum dem so ist, wie genau die Bewertung sich ändert und diskutiert die vereinfachenden Annahmen, welche den Herleitungen zugrunde liegen.

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