• News

    IMF - Global Financial Stability Report: A New Look at the Role of Sovereign Credit Default Swaps

    Die aktuelle Ausgabe des Global Financial Stability Reports („Old Risks, New Challanges“, April 2013) beinhaltet eine dezidierte Analyse des Marktes für Staaten-CDS (SCDS). Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, ob SCDS eine destabilisie-rende Wirkung in Krisensituationen haben, was das zentrale Argument für die Einführung von Short-Selling Restriktionen (SCDS-Ban) darstellt. Im Folgenden fassen wir die Ergebnisse kurz zusammen und stellen diese in den Kontext des aktuellen Leerverkaufsverbots in der Eurozone.

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  • Kreditderivate

    Auswirkungen eines Kreditereignisses auf Wechselkurse

    Wir nutzen Quanto CDS, um den Effekt eines Kreditereignisses in der Eurozone auf den Euro-Dollar-Wechselkurs zu untersuchen. Bedingt durch die Europäische Schuldenkrise sind Investoren geneigt, für einen CDS einen höheren Spread zu bezahlen, wenn dieser im Kreditereignis Dollars anstelle von Euro zahlt. Der Grund hierfür liegt in einer erwarteten Abwertung des Euros, im Falle eines Kreditereignisses eines Mitglieds der Eurozone. In diesem Fall präferieren Investoren klar Dollar gegenüber Euro. Wir nutzen diese CDS-Spreaddifferenz, um den Euro-Dollar Wechselkurs zu berechnen, der für den Fall eines Kreditereignisses in der Eurozone impliziert wird. Die Daten zeigen, dass dieser erwartete Wechselkurseffekt für den Fall eines Kreditereignisses der verschiedenen Länder stark unterschiedlich ist.

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  • Newsletter

    Freunde

    Die europäischen Hilfsmaßnahmen in Bezug auf Zypern haben erneut gezeigt, dass die Eurozone keine Gemeinschaft aus Freunden darstellt – sondern die Rettungsmechanismen vielmehr das Ergebnis von kurzfristig orientierten Einzelinteressen sind. Die Idee, Sparer an den Kosten zu beteiligen, ist populistisch nachvollziehbar, aber ökonomisch betrachtet sinnbefreit. In diesem Zusammenhang werden wir in diesem Newsletter das Thema der Freundschaft zwischen Staaten diskutieren (Logik des kollektiven Handelns) und der Frage nachgehen, ob Freundschaft einem engeren Ordnungsrahmen bedarf oder doch liberaler organisiert werden sollte. Das geschieht anhand von zehn Punkten, die wir für die essenzielle Erkenntnis der letzten Wochen bzw. für die existenziellen Fragen in der Zukunft halten. In aller Freundschaft verbleiben wir optimistisch der europäischen Idee verbunden, wohl aber realistisch den zu erwartenden Anpassungsprozessen an den Finanzmärkten eingestellt.

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