• Kreditderivate

    Auswirkungen einer Basisausweitung auf die Fonds-PnL

    Vereinfacht gesagt impliziert eine Basisausweitung einen Marktwertverlust für eine negative Basis Position. Aber wie kann man diesen Effekt quantifizieren? Um ein Gefühl für die Mechanik solcher Positionen zu vermitteln, illustrieren wir eine kleine Case Study für unseren Fonds XAIA Credit Basis am 4. Juni 2013. Unter der Annahme, dass keine Managementeingriffe unternommen werden, berechnen wir, dass eine Basisausweitung von etwa 35,4 bps innerhalb eines Jahres eine PnL von Null nach sich zieht. Dies bedeutet, dass der Marktwertverlust durch die Basisausweitung die Carry-Gewinne der negativen Basis Position vollständig aufgezehrt hat. Die Berechnungsweise, die diesem Ergebnis zugrunde liegt, wird in diesem Artikel vorgestellt.

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    Crash

    Die jüngste Korrektur an den Märkten legt durchaus den Schluss nahe, dass die Märkte zu schnell zu weit gegangen sind. Auch wenn das Wort „Crash“ schon etwas überstrapaziert klingen mag, mehren sich die Anzeichen, dass die Volatilität an den Märkten spürbar zunehmen wird. Wir teilen zwar nicht die These, dass die westlichen Zentralbanken in Kürze einen kontraktiven geldpolitischen Pfad einschlagen werden, sehen aber in der Kombination aus steigender Risikoaversion, den fundamentalen Risiken und den durch die Niedrigzinspolitik bedingten Fehlallokationen eine sehr bedenkliche Gemengelage, die zu einer noch weitaus schärferen Reaktion der Finanzmärkte führen kann. Die Historie lehrt, dass dieser Prozess in Zyklen verläuft, weshalb es ratsam erscheint, die aktuellen Niveaus als Verkaufs- und weniger als Kaufsignale zu werten. Für vollkommen fatal halten wir die populistischen Bestrebungen nach einem „weniger“ Europa – und versuchen deshalb anhand eines einfachen makroökonomischen Problems die These zu unterstützen, dass ein „mehr“ an Europa benötigt wird, um grundsätzliche Probleme der Eurozone zu beheben.

     

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