• Aktienderivative

    Wie beeinflusst der Aktienleihesatz ein Credit-Equity-Modell?

    Der Zinssatz, den ein Aktienbesitzer durch Verleihen seiner Aktien verdienen kann, beeinflusst die Bewertung von Aktienderivaten. Anschaulich kann man diesen Leihesatz auffassen als eine Markteinschätzung über den negativen Drift der Aktie. Der Markt erwartet, dass die Aktie stark sinkt, wenn der Leihesatz sehr hoch ist. Der vorliegende Artikel erläutert, wie der Leihesatz in Credit-Equity-Modelle, welche für das Aufspüren von relativen Bewertungsunterschieden zwischen Aktienderivaten und Kreditderivaten verwendet wird, einfließt. Es wird auch erläutert wie der Leihesatz in die Berechnung eines erwarteten Ertrages einfließt.

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    Leader of the Gang

    Das Jahr 2015 hatte letztlich einige Überraschungen zu bieten: der Verfall der Rohstoffpreise, die politischen Entwicklungen in Europa und Wachstumsängste in China. Diese Phänomene haben erste Spuren, aber noch keinerlei dramatische Effekte auf den Finanzmärkten hinterlassen. In 2016 spricht einiges dafür, dass sich dies ändert. Obwohl die globale Liquiditätssituation unterstützend bleibt, nehmen die potenziellen Risiken (die ironischerweise erst in der Phase der exzessiven Liquiditätsversorgung entstanden sind) zu. Exogene Impulse treffen auf fragile und überregulierte Märkte, während Marktrisiken stark konzentriert sind und ein schrumpfender Kreis von Marktteilnehmern immer weniger Kontrahenten gegenüber steht. Wir denken, dass die Entwicklungen an den Märkten sehr divergent werden, die Korrelation zwischen Asset-Klassen also sinken wird. Die entscheidende Frage sollte demnach sein, wer der „Leader of the Gang“ ist – welches Marktsegment also vorlaufenden Charakter hat und deshalb unter besonderer Beobachtung steht.

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