• Newsletter

    Bis zum bitteren Ende

    Die obigen Zeilen sind als Metapher auf den Liquiditätsausschank der Zentralbanken zu verstehen. Seit dem 9. März wird nun also das Kaufprogramm der EZB umgesetzt und die ersten Erfolge sind durchaus sichtbar. Renditen deutscher Staatsanleihen sind bis 7 Jahre im negativen Bereich und die Aktienmärkte (allen voran der DAX) pulverisieren kontinuierlich ihre alten Höchststände. Man stelle sich vor, die EZB erreiche ihr Ziel und die Inflationsrate in Europa stiege auf 2 %! In diesem Fall hat man es mit fast ebenso hohen absoluten Realrenditen zu tun – allerdings im negativen Bereich. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Verhandlungen zwischen Griechenland und der Eurozone als eine Farce, da jegliche Rettungsstrategien immer mehr auf eine rein monetäre Lösung abzielen und die nötigen realwirtschaftlichen Anpassungen zumindest verzögert werden. Aber wir werden in diesem Newsletter endlich mal eine positive Sichtweise auf Griechenland vorstellen: die Rolle Griechenlands als Geheimwaffe Europas im globalen Abwertungswettlauf! Ohne die Liquidität der EZB wäre der europäische Alltag wirklich grau und punkophile Leser werden sich erinnern wie der obige Song endet: „Und wenn einmal der Abschied naht, sagen alle: Das hab ich schon immer geahnt.“

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  • Aktienderivative

    Einführung in lokale Volatilitätsmodelle

    Die grundsätzlichen mathematischen Techniken, welche der Theorie der lokalen Volatilitätsmodelle zugrunde liegen, werden auf einfache Weise erläutert. Außerdem wird aufgezeigt, wie man die Bewertung von Optionen in diesen zeitstetigen Modellen durch die Diskretisierung von partiellen Differentialgleichungen umsetzt. Dabei wird vor allem beleuchtet, wie die verschiedenen Bewertungsansätze, basierend auf entweder vorwärts- oder rückwärts-gearteten Differentialgleichungen, in stetiger und diskreter Zeit zusammenhängen.

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