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    Bop 'Til You Drop

    Bop 'til you drop – tanze bis zum Umfallen. Der Anstieg der Renditen in Europa wirft die Frage auf, ob die Party wirklich schon zu Ende ist. Wir denken nicht. Alle technischen Kräfte wirken nach wie vor – Draghi hat kürzlich bekräftigt, das Kaufprogramm bis zum Ende durchziehen zu wollen und die regulatorisch bedingten Effekte (globales Kollateralisierungsphänomen) sind langfristiger Natur. Eine elementare These wurde allerdings bestätigt: Die Eingriffe der EZB stabilisieren den Markt nicht, sondern destabilisieren ihn. Wir halten ein japanisches Szenario einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin für die logische Konsequenz der Geldpolitik der letzten Jahre. Vielleicht ist der Höhepunkt der Party bereits überschritten, aber die After-Hour verspricht auch noch Spaß. Das größte Risiko hier liegt unserer Ansicht nach nicht in makroökonomischen Entwicklungen, sondern vielmehr in der Charakterisierung von Staatsanleihen als wichtigstes Asset im Kollateralisierungsprozess. Ein Platzen dieser Blase führt zu einem massiven und länger anhaltenden Renditeanstieg und bedingt eine Korrelation zwischen allen Asset-Klassen nahe 1.

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  • Aktienderivative

    Eine Einführung in strukturelle Credit-Equity-Modelle

    Der vorliegende Artikel gibt eine Einführung in strukturelle Credit-Equity-Modelle. In diesen werden sowohl Kredit- als auch Aktieninstrumente als Derivate auf den zugrundeliegenden Firmenwert betrachtet. Darüber hinaus ist es mit derartigen Modellen möglich, die optimale Kapitalstruktur einer Firma zu bestimmen. Wir stellen eine Auswahl struktureller Modelle vor, bei denen der Firmenwert durch einen Diffusionsprozess modelliert wird. Ausgehend vom ersten strukturellen Modell nach Merton (1974) werden nach und nach realitätsnähere Annahmen eingeführt.

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