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    I think we're alone now

    Auf den ersten Blick herrschte während der Sommermonate eine furchtbare Langeweile an den Märkten. Bei genauerem Hinschauen jedoch haben sich durchaus interessante Entwicklungen manifes-tiert. Eine davon ist die anhaltende Konvergenz aller Asset-Klassen, die für eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Krisenfall spricht. Das zentrale Risiko besteht natürlich in einer Abkehr von der Nullzinspolitik – eine Vorstellung, die aktuell eher abstrus erscheint. Aber schon leichte Signale in diese Richtung (Fed signalisiert frühere Zinserhöhung und die EZB beschließt keine Ausweitung des Stimulus-Pakets) führen zu starken Bewegungen an den Märkten. Wir bleiben deshalb sehr zuversichtlich, dass der Herbst bei Weitem spannender verlaufen wird als die Sommermonate. Und spätestens dann wird die EZB feststellen, dass sie aktuell ziemlich alleine am Kreditmarkt ist und ihr möglicherweise diese brillanten Textzeilen dazu einfallen: „I think we‘re alone now ...!“

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