• Kreditderivate

    Bewertung von Index CDS Optionen: eine Übersicht

    Dies ist eine Übersicht über Methoden zur Bewertung von Index CDS Optionen. Es wird aufgezeigt, warum dieses Bewertungsproblem extrem schwierig ist, und die sehr starken Annahmen, auf welchen übliche Bewertungsformeln basieren, werden aufgezeigt.

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  • Newsletter

    Every second counts

    Der lange Abstand zum letzten Newsletter ist der Fassungslosigkeit des Autors hinsichtlich der jüngsten politischen Entwicklungen geschuldet. Nachdem die Fassung langsam zurückkehrt, wollen wir diese Ausgabe dazu verwenden, die Geschehnisse geistig und emotional zu verarbeiten. Auch wenn 2016 trotz unerwarteter Ereignisse meist langweilig, wenig liquide und dominiert durch den homo irrationalis war (also eigentlich alles wie immer), legen die jüngsten politischen Entwicklungen jedoch nahe, dass 2017 anders werden könnte. Hierbei sehen wir vier Entwicklungen im Mittelpunkt: Die langfristigen Folgen der Trumpeltier-Politik, die politischen Herausforderungen in der EU, die Zinswende in den USA sowie die Entwicklung an den Kreditmärkten, wobei wir letztere als entscheidendes Marktsegment in der nächsten Phase des Zyklus erachten. „The years gone by can't be replaced …” – das könnte die sich durchsetzende Erkenntnis im Anschluss an die Trump-Euphorie sein. Wir empfehlen bayrische Gelassenheit in 2017 und stellen unser Jahr unter das Motto: „Make Bavaria great again!“

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  • Kreditderivate

    Negative Basis bei vorzeitig kündbaren Anleihen

    Die negative Basis ist eine annualisierte Return-Kennziffer. Vereinfacht gesprochen bezeichnet die negative Basis den Teil einer Anleihe-Yield, welcher nach Subtraktion eines „risikofreien“ Referenzzinssatzes und nach Subtraktion eines Spreads, welcher den Kosten für eine Elimination des Kreditrisikos mittels CDS-Hedge Rechnung trägt, noch übrig bleibt. Für vorzeitig kündbare Anleihen ist eine mathematisch handfeste Definition der negativen Basis besonders diffizil, weil die resultierenden Cashflows von zukünftigen Entscheidungen des Emittenten abhängen und damit zufällig sind. Wir schlagen dennoch eine solche Definition basierend auf einem speziellen Intensitätsmodell vor. Zudem wird anhand eines Beispiels demonstriert, dass die resultierende negative Basis kleiner ist, als diejenige, welche man mittels herkömmlichen Methoden unter Annahme eines bekannten Kündigungstermins der Anleihe berechnen würde. Dies ist eine wünschenswerte Eigenschaft, weil die Elimination des Kreditrisikos der Anleihe über einen CDS-Hedge unter Unwissenheit der zukünftigen Zahlungsströme notwendig teurer ist als unter der Annahme bekannter Cashflows, was die negative Basis mindern sollte.  

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  • Kreditderivate

    Wie misst man eine negative Basis?

    Neuveröffentlichung des ersten XAIA-Institutsartikels!

    Den Erwerb einer Anleihe mit gleichzeitigem Abschluss einer zugehörigen Kreditausfallversicherung bezeichnet man als Basisposition. Salopp formuliert spricht man von einer negativen Basis, wenn die Anleihe mehr Ertrag einbringt als die Versicherung kostet. Aus mathematischer Sicht gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten die negative Basis zu definieren, welche auf den ersten Blick alle sinnvoll erscheinen. Der vorliegende Artikel stellt verschiedene Definitionen vor und diskutiert deren Stärken und Schwächen. 

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    Devil in Disguise

    Die Spekulation auf eine Ausweitung des Kaufprogramms der EZB ist aktuell der entscheidende Faktor für die Finanzmärkte. Und die EZB nimmt auf diesen eine immer entscheidendere Rolle ein. Deshalb widmen wir uns hier nochmal den teilweise abstrusen Entwicklungen in der Geldpolitik, um uns dann der spannenden Frage zuzuwenden, welche Folgen die aktuelle Popularität protektionistischer Maßnahmen haben kann. Unserer Meinung nach liegt die größte Gefahr in den Märkten weiterhin in den Ausschweifungen der Zentralbanken. Hier wiederum erwarten immer mehr Marktteilnehmer bis Ende des Jahres die Verkündigung „neuer“ Instrumente von Seiten der EZB. Ein Ende der ultralockeren Geldpolitik oder sogar schon einen Stagnation auf hohem Niveau würde indes einen starken Anstieg der Risikoprämien nach sich ziehen. Die EZB ist also so etwas wie der Devil in Disguise: „You fooled me with your kisses…”

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