• Kreditderivate

    Die negative Basis unter Gewissheit eines Kreditereignisses

    Die negative Basis ist eine Kennzahl, welche den erwarteten Überschuss-Return eines Anleiheinvestments über eine Referenzrate misst, und zwar nach Absicherung des Kreditrisikos mittels Credit Default Swaps (CDS). Unglücklicherweise ist diese Kennzahl nur implizit als Nullstelle einer im Allgemeinen nicht-trivialen, fallenden Funktion definiert. Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Herleitung von geschlossenen Approximationsformeln für die negative Basis, zumindest in speziellen Situationen. Unter der Annahme, dass ein Kreditereignis vor Laufzeitende der Anleihe sicher ist, kann eine sehr einfache Formel gerechtfertigt werden. Für die (unbedingte) negative Basis kann man daraus mittels einer kleinen Erweiterung eine nützliche Approximationsformel gewinnen. Die Verfügbarkeit solcher geschlossenen Formeln erlaubt es, qualitative Eigenschaften der negativen Basis zu untersuchen, zum Beispiel deren Sensitivität bezüglich der unterstellten Verwertungsquote oder des Verhältnisses zwischen Anleihe- und CDS-Preis.

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  • Newsletter

    Coolidge

    Wir wollen diesen Newsletter entgegen sonstiger Gewohnheit dieses Mal mit einem positiven Statement eröffnen: „Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst.“ Die US Administration ist gerade dabei, eine Spirale protektionistischer Maßnahmen loszutreten, die Steuerreform in den USA bedingt v. a. Aktienrückkäufe und nicht zwingend Investitionen und es gibt keine Zweifel mehr, dass die Fed in ihren lange angekündigten Zinserhöhungszyklus eintritt. Zusätzlich schwächt der Ausgang der italienischen Wahlen die EU, die britische Regierung versteht allmählich die Tragweite der Brexit-Entscheidung und der „Flash Crash“ Ende Januar hat uns vor Augen geführt, wie der Mechanismus der nächsten Krise an den Finanzmärkten ablaufen wird. Eigentlich alles gut, außer das eigene Wohlbefinden hängt von einer positiven Entwicklung der Aktienmärkte ab. Credits haben sich indes noch gut gehalten, weshalb eine zentrale Frage dieses Newsletter die nach möglichen Übertragungseffekten sein wird. Und es steht außer Frage, die entscheidenden Impulse werden auch während der nächsten Monate aus Washington kommen. Wir hoffen indes, dass POTUS nicht twittert: “I'm not a cool guy anymore…”, um weitere – vermeintlich die USA stärkende – Änderungen der globalen Wirtschaftsordnung zu verkünden.

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  • Unternehmens­bewertung

    EU HY Credit Ausblick für 2018

    Marktausblick von Lucror Analytics.

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  • Kreditderivate

    Ein empirischer Nachweis für die Existenz einer zeitlich stabilen negativen Basis

    Wir beschreiben eine Analyse, welche basierend auf historischen Preisdaten der Assets in einem negativen Basis Fonds die Existenz und die zeitliche Stabilität der negativen Basis als Ertragsquelle untermauert. Im Wesentlichen basiert die Analyse auf der Berechnung einer Korrelation zwischen primären Assets und Absicherungs-Assets, welche auf einem xls-Sheet ohne Weiteres durchgeführt werden kann.

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  • Newsletter

    Augen wie Revolver

    Zugegebenermaßen waren wir für das Jahr 2017 viel zu negativ – trotz einiger durchaus erschreckender Entwicklungen haben sich die Risikoprämien in fast allen Segmenten weiter eingeengt. Das kann sich natürlich auch in 2018 wiederholen – allerdings gibt es unserer Ansicht nach einige gute Argumente, warum die Fragilität des Finanzsystems weiter gestiegen ist. Wir halten hierfür vor allem die hohe Konzentration von Kreditrisiken als ein zentrales Argument und fokussieren uns in unserem Ausblick für 2018 weniger auf die möglichen Auslöser eines exponierten Anstiegs der Risikoprämien, sondern beschäftigen uns mit dem dahinter liegenden Mechanismus. Natürlich wollen wir auch dem diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Richard Thaler, huldigen und entwickeln angesichts der jüngeren politischen Entwicklungen ein neues Forschungsgebiet der Verhaltensökonomie: die Populistische Ökonomie. Hier sei uns ein gewisser Zynismus verziehen, wenn wir J. M. de Maistre zitieren: „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.“ In anderen Worten: „Im Grunde bin ich glücklich, ich hab es so gewollt …“

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