• Kreditderivate

    Die Berechnung der negativen Basis anschaulich erläutert

    In einem früheren Artikel haben wir im Rahmen eines idealisierten, einfachen Kreditrisiko-Bewertungsmodells eine wissenschaftlich fundierte Definition für den Begriff der negativen Basis eingeführt. Im vorliegenden Artikel rekapitulieren wir die zugrundeliegende Logik noch einmal in einfach verständlicher Weise. Insbesondere demonstrieren wir die Mechanik des Modells anhand von einfachen Beispielen.

    PDF
  • Abhängigkeit und Risikomanagement

    Portfolio-Optimierung für ausfallgefährdete Assets mit extremen Abhängigkeiten

    Wir betrachten die Optimierung einer Nutzenfunktion in einem multivariaten Black-Scholes Modell, welches mit Hilfe des Marshall-Olkin Modells um abhängige Ausfallrisiken erweitert ist. Aus praktischer Sicht ist das Modell einfach zu interpretieren und zu implementieren. Aus theoretischer Sicht liefert es eine gut fundierte mathematische Grundlage, um den Effekt von extremen Abhängigkeiten auf optimale Portfolios zu untersuchen. Insbesondere ist das Modell reichhaltig genug, um Situationen abzubilden, in denen Diversifikation nicht mehr unbedingt vorteilhaft ist aufgrund des Risikos katastrophaler Ereignisse.

    mehr
  • Aktienderivative

    Verbesserte analytische Approximationsformeln für Wandelanleihen

    In einem früheren Beitrag haben wir analytische Preisformeln für Wandelanleihen hergeleitet. Im Falle eines Soft Call-Rechtes für den Emittenten war eine solche Berechnung nur in einem einfachen Modell möglich, und es wurden zwei vereinfachende Annahmen getroffen: (1) das Soft Call-Recht darf jederzeit ausgeübt werden beginnend bei t=0, und (2) Anleihe und Underlying handeln in derselben Währung. Der vorliegende Folgebeitrag weicht diese beiden restriktiven Annahmen auf und leitet entsprechend verallgemeinerte Formeln her.

    PDF
  • Aktienderivative

    Integrierte Wandelanleihen – Investmentstile und Charakteristik Integration in Wandelanleihen

    Dieser Artikel untersucht sechs Investitionsstile wie Momentum, Value, Defensive und andere in der Nischen-Assetklasse der amerikanischen Wandelanleihen. Während nur Carry und Charakteristik Integration in vielversprechenden Ergebnissen resultieren, können beide Strategien durch allgemeine Aktien- und Anleihefaktoren erklärt werden. Somit erscheint sogenanntes Faktor-Investing in Wandelanleihen nicht so stark wie in anderen traditionellen Assetklassen. Nichtsdestotrotz bietet Charakteristik Integration in Wandelanleihen eine interessante Möglichkeit, um Exposure zu Aktien und Anleihen sowie verschiedene Charakteristika simultan zu erhalten.

    PDF
  • Abhängigkeit und Risikomanagement

    Anwendung von geostatistischen Modellierungsansätzen auf Finanzdaten

    Es wird untersucht, wie die gemeinsame Modellierung von Finanzdaten von Ansätzen aus der Geostatistik profitieren kann. Kernidee ist die gemeinsame Modellierung der Daten als Gauß’sches Zufallsfeld, welches vollständig durch seinen Erwartungswert und seine Kovarianzfunktion charakterisiert wird. Letztere wird als Funktion des Abstands zwischen den Datenpunkten, d.h. Firmen, aufgefasst. Der vorgestellte Ansatz erlaubt es, in einfacher Weise neue Datenpunkte (d.h. Firmen) in bestehende Analysen miteinzubeziehen, was beim Schätzen von großen Kovarianzmatrizen und bei der Interpolation fehlender Daten von Vorteil ist. In der Anwendung auf Finanzdaten ist es typischerweise nötig, höherdimensionale Koordinatensysteme zu betrachten als in der klassischen Geostatistik. Wir diskutieren ausführlich die dafür nötigen Anpassungen und besprechen als Anwendungsbeispiele das Schätzen großer Kovarianzmatrizen und die Interpolation fehlender Daten in einem Datensatz von CDS-Spreads aus dem iTraxx-Universum.

    mehr