• Abhängigkeit und Risikomanagement

    Die Grundlagen der quantitativen Portfolioauswahl

    Die bahnbrechende Arbeit von Harry Markowitz aus den 1950er Jahren war die erste wissenschaftliche Abhandlung zur Portfolioauswahl basierend auf der Diversifikationsidee. Das darin verwendete quantitative Grundgerüst ist selbst in der heutigen Finanzindustrie noch ziemlich populär. Der Inhalt des vorliegenden Artikels untergliedert sich in drei Abschnitte. Zunächst wird die Markowitz-Portfoliotheorie zusammengefasst, wobei insbesondere die enge Verbindung zum Konzept der Sharpe Ratio hervorgehoben wird. Es folgt eine Diskussion der Schwächen der Theorie, sowie möglicher Anknüpfungspunkte für Erweiterungen. Abschließend wird anhand unseres Fonds XAIA Credit Curve Carry aufgezeigt, inwiefern gewisse Aspekte der klassischen Theorie auch heutzutage das tägliche Portfoliomanagement unterstützen können.

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  • Kreditderivate

    Die Berechnung der negativen Basis anschaulich erläutert

    In einem früheren Artikel haben wir im Rahmen eines idealisierten, einfachen Kreditrisiko-Bewertungsmodells eine wissenschaftlich fundierte Definition für den Begriff der negativen Basis eingeführt. Im vorliegenden Artikel rekapitulieren wir die zugrundeliegende Logik noch einmal in einfach verständlicher Weise. Insbesondere demonstrieren wir die Mechanik des Modells anhand von einfachen Beispielen.

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  • Abhängigkeit und Risikomanagement

    Portfolio-Optimierung für ausfallgefährdete Assets mit extremen Abhängigkeiten

    Wir betrachten die Optimierung einer Nutzenfunktion in einem multivariaten Black-Scholes Modell, welches mit Hilfe des Marshall-Olkin Modells um abhängige Ausfallrisiken erweitert ist. Aus praktischer Sicht ist das Modell einfach zu interpretieren und zu implementieren. Aus theoretischer Sicht liefert es eine gut fundierte mathematische Grundlage, um den Effekt von extremen Abhängigkeiten auf optimale Portfolios zu untersuchen. Insbesondere ist das Modell reichhaltig genug, um Situationen abzubilden, in denen Diversifikation nicht mehr unbedingt vorteilhaft ist aufgrund des Risikos katastrophaler Ereignisse.

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  • Aktienderivative

    Verbesserte analytische Approximationsformeln für Wandelanleihen

    In einem früheren Beitrag haben wir analytische Preisformeln für Wandelanleihen hergeleitet. Im Falle eines Soft Call-Rechtes für den Emittenten war eine solche Berechnung nur in einem einfachen Modell möglich, und es wurden zwei vereinfachende Annahmen getroffen: (1) das Soft Call-Recht darf jederzeit ausgeübt werden beginnend bei t=0, und (2) Anleihe und Underlying handeln in derselben Währung. Der vorliegende Folgebeitrag weicht diese beiden restriktiven Annahmen auf und leitet entsprechend verallgemeinerte Formeln her.

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  • Aktienderivative

    Integrierte Wandelanleihen – Investmentstile und Charakteristik Integration in Wandelanleihen

    Dieser Artikel untersucht sechs Investitionsstile wie Momentum, Value, Defensive und andere in der Nischen-Assetklasse der amerikanischen Wandelanleihen. Während nur Carry und Charakteristik Integration in vielversprechenden Ergebnissen resultieren, können beide Strategien durch allgemeine Aktien- und Anleihefaktoren erklärt werden. Somit erscheint sogenanntes Faktor-Investing in Wandelanleihen nicht so stark wie in anderen traditionellen Assetklassen. Nichtsdestotrotz bietet Charakteristik Integration in Wandelanleihen eine interessante Möglichkeit, um Exposure zu Aktien und Anleihen sowie verschiedene Charakteristika simultan zu erhalten.

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