• Kreditderivate

    Die negative Basis unter Gewissheit eines Kreditereignisses

    Die negative Basis ist eine Kennzahl, welche den erwarteten Überschuss-Return eines Anleiheinvestments über eine Referenzrate misst, und zwar nach Absicherung des Kreditrisikos mittels Credit Default Swaps (CDS). Unglücklicherweise ist diese Kennzahl nur implizit als Nullstelle einer im Allgemeinen nicht-trivialen, fallenden Funktion definiert. Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Herleitung von geschlossenen Approximationsformeln für die negative Basis, zumindest in speziellen Situationen. Unter der Annahme, dass ein Kreditereignis vor Laufzeitende der Anleihe sicher ist, kann eine sehr einfache Formel gerechtfertigt werden. Für die (unbedingte) negative Basis kann man daraus mittels einer kleinen Erweiterung eine nützliche Approximationsformel gewinnen. Die Verfügbarkeit solcher geschlossenen Formeln erlaubt es, qualitative Eigenschaften der negativen Basis zu untersuchen, zum Beispiel deren Sensitivität bezüglich der unterstellten Verwertungsquote oder des Verhältnisses zwischen Anleihe- und CDS-Preis.

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  • Unternehmens­bewertung

    EU HY Credit Ausblick für 2018

    Marktausblick von Lucror Analytics.

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  • Kreditderivate

    Ein empirischer Nachweis für die Existenz einer zeitlich stabilen negativen Basis

    Wir beschreiben eine Analyse, welche basierend auf historischen Preisdaten der Assets in einem negativen Basis Fonds die Existenz und die zeitliche Stabilität der negativen Basis als Ertragsquelle untermauert. Im Wesentlichen basiert die Analyse auf der Berechnung einer Korrelation zwischen primären Assets und Absicherungs-Assets, welche auf einem xls-Sheet ohne Weiteres durchgeführt werden kann.

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  • Aktienderivative

    Geschlossene Approximationsformeln für den Preis einer Wandelanleihe

    Der vorliegende Artikel versucht sich an geschlossenen Approximationsformeln für den Preis einer Wandelanleihe in sogenannten 1.5-Faktor-Modellen. Da dieses Bewertungsproblem im Allgemeinen immer auf zeitaufwendige numerische Verfahren, wie zum Beispiel finite Differenzen, zurückgreifen muss, können schnellere Approximationsformeln bei der Kalibrierung von Modellparametern hilfreich sein. Deren Herleitung basiert auf der Idee die zugrunde liegende amerikanische Umwandlungsoption als eine europäische aufzufassen. Folglich steht und fällt die Güte der Approximationsformeln mit dem vorhandenen Anreiz einer frühen Optionsausübung, und die resultierenden Formeln sind im Allgemeinen als untere Schranken anzusehen.  

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  • Aktienderivative

    Kann man den Aktien-Forward aus amerikanischen Optionspreisen ableiten?

    Der Aktien-Forward mit einer bestimmten Laufzeit ist definiert als risikoneutrale Erwartung des Aktienpreises bei Laufzeitende. Falls Preise für europäische Put- und Call-Optionen mit der gegebenen Laufzeit und unterschiedlichen Ausübungspreisen beobachtet werden, so kann man den Aktien-Forward aus der Put-Call-Parität ableiten. Insbesondere ist dieser unabhängig von der Wahl des risikoneutralen Maßes, also eine modellfreie Größe. Genauer gesagt ist der Aktien-Forward die eindeutige Nullstelle der Differenz aus Calls und Puts, als Funktion im Ausübungspreis betrachtet. Im Gegensatz dazu ist die Situation schwieriger, wenn nur amerikanische Optionspreise beobachtet werden. Insbesondere ist die oben genannte Nullstelle im Allgemeinen nicht der Aktien-Forward. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob der Aktien-Forward auch aus amerikanischen Optionspreisen eindeutig und modellfrei abgeleitet werden kann. Unglücklicherweise stellt sich diese scheinbar einfache „Ja oder Nein“-Frage als nicht-trivial und unbeantwortet heraus, und wir sind nicht in der Lage sie zu beantworten.

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