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    Freunde

    Die europäischen Hilfsmaßnahmen in Bezug auf Zypern haben erneut gezeigt, dass die Eurozone keine Gemeinschaft aus Freunden darstellt – sondern die Rettungsmechanismen vielmehr das Ergebnis von kurzfristig orientierten Einzelinteressen sind. Die Idee, Sparer an den Kosten zu beteiligen, ist populistisch nachvollziehbar, aber ökonomisch betrachtet sinnbefreit. In diesem Zusammenhang werden wir in diesem Newsletter das Thema der Freundschaft zwischen Staaten diskutieren (Logik des kollektiven Handelns) und der Frage nachgehen, ob Freundschaft einem engeren Ordnungsrahmen bedarf oder doch liberaler organisiert werden sollte. Das geschieht anhand von zehn Punkten, die wir für die essenzielle Erkenntnis der letzten Wochen bzw. für die existenziellen Fragen in der Zukunft halten. In aller Freundschaft verbleiben wir optimistisch der europäischen Idee verbunden, wohl aber realistisch den zu erwartenden Anpassungsprozessen an den Finanzmärkten eingestellt.

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