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    Wir stellen uns vor, die europäische Bankenlobby steht vor Herrn Draghi und singt die obigen Textzeilen – was unserer Meinung nach zumindest im übertragenden Sinne nicht weit entfernt ist von der Wirklichkeit, auch wenn sich erste Stimmen mehren (Jürgen Fitschen, Deutsche Bank), dass die Zinspolitik der Notenbanken riskante Ausmaße annimmt. Die westlichen Notenbanken sind extrem expansiv und wissen auch um die Gefahr spekulativer Blasen. In diesem Newsletter soll unser Thema aber ein anderes sein; und zwar die globalen Allokationswirkungen dieser Politik  und deren Wirkung auf die Märkte, wobei wir hierbei zu einer Vielzahl von Graphiken greifen. Das hat nichts damit zu tun, dass wir faul werden – sondern vielmehr damit, dass sich die Argumentationskette sehr schön visualisieren lässt. Die Erkenntnis ist geschrieben wie gezeichnet dieselbe: Die aktuelle Politik der Notenbanken stellt ein extrem gefährliches Manöver unter dem Deckmantel der Rettung des Finanzsystems dar. Die langfristigen Wirkungen werden aktuell vernachlässigt. Die Gefahr besteht darin, dass – je länger diese Politik verfolgt wird – die unweigerlich einsetzenden Anpassungsprozesse umso drastischer ausfallen werden. Die Party an den Märkten kann hierbei nur von kurzer Dauer sein, der Kater danach jedoch persistent werden.

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